Martin Capelle

Als Senior Trainer und Coach im Bereich Verhaltenstraining blickt Martin Capelle auf eine spannende Karriere zurück.

Geboren in Unna entschloss sich Martin Ende der 70er Jahre die Laufbahn des Offiziers in der Bundesmarine einzuschlagen. Nach dem Studium der Wirtschafts- und Organisationswissenschaften an der damaligen Hochschule der Bundeswehr in Hamburg (heute: Helmut-Schmidt-Universität) mit dem Abschluss Diplomkaufmann übernahm er eine Führungsposition an Bord eines U-Bootes (II. Wachoffizier).

 

Das Thema „Führung und Motivation von Teams“ spielte somit schon in jungen Jahren eine zentrale Rolle. Im sehr speziellen Umfeld eines U-Bootes liegt ein Hauptaugenmerk auf der Führung durch Persönlichkeit, auch wenn der Dienstgrad ein Garant für die „Macht“ ist. Doch „Macht“ gibt dem Team keine Vision, keine Motivation und keine Bereitschaft, in einem „unfreundlichen Umfeld“ Höchstleistungen zu erbringen. In seiner insgesamt 6-jährigen Dienstzeit an Bord durchlief Martin die Position des I. Wachoffiziers und schloss seine militärische Karriere mit dem Kommandantenzeugnis für U-Boote ab.

 

Anfang der 90er Jahre begann Martin seinen Weg in der „freien“ Wirtschaft als Vertriebsbeauftragter bei einem international tätigen Büromöbelhersteller in Dortmund. Neben der Betreuung von 5 Fachhändlern oblag ihm auch die Verantwortlichkeit des Direktvertriebs in seinem Gebiet. Hier machte er erste Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit Führungspersonen im zivilen Umfeld, welche ihn mehr und mehr zu der Überzeugung brachten: … dass das auch besser geht…!“

Nach 3 Jahren im Vertrieb und einem weiteren Jahr im Bereich „Sonderprodukte“, welcher seiner Leidenschaft der internationalen Zusammenarbeit sehr entgegenkam, entschloss sich Martin aufgrund der selbst gemachten Erfahrungen zu einem Wechsel zu einem internationalen Trainingsanbieter. Bei Ihm fand er seiner Überzeugung entsprechend, dass sich Kommunikation und Umgang miteinander positiv beeinflussen lassen, wieder. In insgesamt 17 Jahren seiner Tätigkeit dort waren Vertrieb von Trainings, Coachings und Consulting-Maßnahmen im Bereich „Verhaltenstraining“ die Hauptverantwortlichkeiten, welche sich im Laufe der Jahre erweiterten u.a. mit der Ausbildung junger KollegenInnen zu Trainern (Train-the-Trainer-Ausbildung), sowie der Mitarbeit an der Kreation neuer Trainingsprogramme.

 

Großkunden wie die Siemens AG, Henkel KgaA, Henkel Schwarzkopf, Sanofi-Pasteur MSD GmbH, Novartis und andere zählten (und zählen weiterhin) zu seinen Kunden. Hier führte er nationale wie internationale Trainingsprogramme, sowohl in Europa als auch in Asien (China, Thailand) und den USA durch.

 

Im Jahr 2011 entschloss Martin sich, in die Selbstständigkeit zu wechseln. Dabei war und ist Ziel, größere Freiheitsgrade zu gewinnen, sich vermehrt für neue, frische Tätigkeitsfelder zu engagieren und seine Kompetenzen noch gezielter einzusetzen.

Außerdem war und ist der Reiz, selbst das Risiko zu tragen, eigene Entscheidungen nach vorn zu treiben und somit hoffentlich seinen Kunden zu helfen, noch besser zu werden, ein entscheidender Motivationsfaktor.

Daraus ergaben sich auch die Zusammenarbeiten mit dem Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin (-> Entscheidungs-Heuristiken; -> defensive Entscheidungskultur), sowie der grenzübergreifenden Arbeit mit BusinessImpactTraining und der gesamten Gruppe von ca. 50 Trainern und Consultants weltweit.

 

„Tun wir die richtigen Dinge – oder tun wir die Dinge lediglich richtig?“ Diese Frage beschäftigt mich immer wieder – denn was ist in welchem Zusammenhang richtig und wann sollten wir uns auch einfach mal auf unseren „Bauch“ verlassen?